Seitenaufrufe : 19595
Wie sind sie auf unsere Homepage gestoßen?
 

Anmelden



Wir haben 2 Gäste online
Lebensraum Stadl-Paura
Petition Zwangszähler PDF Drucken E-Mail

ACHTUNG - DOWNLOAD verfügbar !=>                  DOWNLOAD

 

Ersatzneubau des Energie AG-Kraftwerkes

Stadl-Paura: Bau schreitet zügig voran

Die Bauarbeiten am neuen Traunkraftwerk liegen insgesamt im Plan. Mit dieser Anrainerinfor- mation erhalten Sie Informationen über das aktuelle Baugeschehen und den geplanten Bauab- lauf im 1. Quartal des Jahres 2012.

Spundwände und Damm zur Sicherung der Kraftwerksbaustelle fertiggestellt

Um das neue Krafthaus errichten zu können, ist die Trockenlegung des Flussbettes in diesem Bereich erforderlich. Dazu wird eine sogenannte Spundwand errichtet. Bei deren Errichtung ist es knapp vor Fertigstellen der Baugrubenumschließung zu unerwar- teten Verzögerungen gekommen. Grund dafür waren alte Betonteile und Wasserbausteine, die sich durch mehrere Hochwässer in der vergangenen Jahren und Jahrzehnten im Boden abgelagert haben. Bauleitung und Baufirma sind bestrebt, die Arbeiten so schnell als möglich abzuschließen um die damit verbundene Lärmbelastung erheblich zu minimieren.

Fundamentierung des neuen Kraftwerks

Nach Fertigstellung der Baugrubenumschließung erfolgen die Aushubarbeiten bis zum standfesten Boden (Schlier) um eine fachgerechte Fundierung zu gewährleisten. In weiterer Folge wird mit einer Magerbetonauffüllung die Kontur der Fundament- platte hergestellt. Entsprechend den Bescheidauflagen und dem Vertrag mit der Marktgemeinde Stadl-Paura verpflichtete sich die Energie AG das gesamt Kraftwerk erschütterungsmindernd zu errichten. Dies erfolgt durch eine, auf die Magerbetonkontur aufgebrachte elastische Spezialmatte.

Darauf wird die Krafthausfundamentplatte errichtet. Nach der Fertigstellung werden Schallschwingungsmessungen vorgenom- men, um etwaige Fehlstellen in der elastischen Lagerung zu orten und zu beheben.

Unterwassereintiefung und Ufersicherung

Im Unterwasser des Kraftwerkes wird die Flusssohle um rund 75 Zentimeter eingetieft. Die Arbeiten erstrecken sich auf eine Länge von rund 150 Metern und konnten aufgrund des aktuell sehr niedrigen Wasserstandes bereits zu einem großen Teil abgeschlossen werden. Vorgesehen ist weiters, Leitwerke aus Wasserbausteinen (Buhnen) zur Strömungslenkung zu errichten. Am linken Ufer sind vier Buhnen und rechtsufrig eine Buhne vorgesehen. Auch diese Arbeiten wurden bereits begonnen und werden voraussichtlich bis März 2012 abgeschlossen sein.

Kolksicherung mit massiven Wasserbausteinen

Der bestehende 6 Meter tiefe Wehrkolk (eine durch Erosion entstandene Vertiefung der Flußsohle unmittelbar nach der ehe- maligen Floßgasse) wurde im Zuge der Bauarbeiten bereits verfüllt. Die neu geschaffene, unter Wasser liegende Sohle wird mit massiven Wasserbausteinen stabilisiert bzw. nachhaltig gesichert. Diese Arbeiten werden ebenfalls in der Niederwasserperiode bis März 2012 umgesetzt.


Wir denken an morgen

Begleitende Renaturierungsmaßnahmen

Renaturierungsmaßnahmen werden in enger Abstimmung mit der von der Behörde bestellten ökologischen Bauaufsicht durch- geführt. Zurzeit konzentrieren sich diese Arbeiten auf die Bereiche Unterwassereintiefung und den Erhalt des sogenannten Mit- teltabas. Die chronologische Umsetzung einzelner Bautätigkeiten im gesamten Baufeld erfolgt unter größtmöglicher Schonung der Ökologie und wird mit der ökologischen Bauaufsicht abgestimmt.

Maßnahmen im Bereich der Altanlage und des alten Werkskanals

Entsprechend den behördlichen Auflagen wird der alte Werkskanal verfüllt und das Niveau dem umliegenden Gelände ange- passt. Das hierfür notwendige Material wird aus der Unterwassereintiefung und dem Aushub der Krafthausbaustelle gewonnen und einer normgemäßen Qualitätskontrolle unterzogen. Im Bereich des „Unteren Werkskanals“ sind 70 % der Verfüllmenge bereits eingebracht. Die restliche Höhendifferenz kann nach der Verlängerung des Ableitungsrohres für die Hochwasserschutz- anlage Bäckergasse bis zur Traun aufgefüllt werden.

Der ehemalige Oberwasserbereich des Werkskanales wird oberhalb der Fabrikstraßenbrücke während der Bauzeit als Baustel- lenzufahrt genützt. Die endgültige Verfüllung in diesem Bereich erfolgt nach Fertigstellung des Kraftwerkes. Unterhalb der Fabrikstraßenbrücke bis zum ehemaligen Krafthaus wird die Auffüllung laufend erfolgen.

Längstmögliche Stauhaltung für Fischökologie

Aus fischökologischer Sicht erfolgt die für einen Teil der Bauarbeiten notwendige Staulegung erst im August 2012. Ab diesem Zeitpunkt sind die Bauarbeiten im Bereich der eigentlichen Stadlerwehr vorgesehen. Die Mittelwassermenge der Traun kann dann über die bestehende Schottergasse abgelassen werden, bei erhöhter Wasserführung kommt es zusätzlich zu einer Abgabe über die abgesenkte Stadlerwehr.

das bevorstehende Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Glück, Gesundheit und Erfolg für das Neue Jahr.

Ing. Christian Maurer Ing. Helmut Schachner

Projektleiter Bauleiter

 


"Wetter in Stadl-Paura"

Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valide!